Vom Finanzministerium zum Millenial-Coach: Lena

Vom Finanzministerium zum Millenial-Coach: Lena

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Fixer Job, gutes Einkommen, Aussicht auf Karriere – mit Mitte Zwanzig hat Lena erreicht, wovon praktikumsgeplagte Gleichaltrige nur träumen können. Trotzdem ist sie unzufrieden. Acht Jahre lang hat sie bei ihrem Job im Finanzministerium das Gefühl „gegen Betonwände zu laufen“, wegen der starren Strukturen. Sie kündigt von einem Tag auf den anderen und entdeckt die Generation Y, die Millenials und wie die arbeiten wollen, als ihren neuen Lebensinhalt.

„Es war ein spannendes Aufgabenfeld, sehr abwechslungsreich, absolute Sicherheit, gute Bezahlung, ein Job den ich mein ganzes Leben lang hätte machen können…. Aber trotzdem war ich so unzufrieden!“ sagt Lena über ihren Job als Juristin. Ein Coaching gibt den Ausschlag  – nach einer langen Phase des Leidens und des Haderns kündigt Lena. Ohne einen Plan, ohne einen anderen Job in der Tasche. Sie weiß nur, dass sie nicht mehr als Juristin arbeiten will und dass sie nicht mehr in solchen Strukturen arbeiten will.

Auf einer Kunstausstellung zum Thema „Die Zukunft der Arbeit“ stellt sie fest: Das ist mein Thema! Sie beginnt zu bloggen und über die Tätigkeit als Bloggerin kommt sie zu ihren ersten Job „danach“ in einer Unternehmensberatung. Mittlerweile macht Lena sich als Coach selbstständig. Ihr Antrieb: „Durch die Digitalisierung ändert sich so viel in der Arbeitswelt. Und ich möchte das aktiv mitgestalten. Weil so wie ich es erlebt hab, das wird nicht die Zukunft sein. Da muss sich etwas ändern!“

Lena und ihre Ideen findest du auf ihrem Blog basicallyinnovative.com

Hast du selbst eine interessante Geschichte, die du erzählen möchtest? Schreib mir doch an irmi@podspot.at

Links/Ressourcen:

  • Einen Überblick über Millenials in der Arbeitswelt gibt das Buch „Glück schlägt Geld“ von Kerstin Bund.
  • Moderation und Redaktion: Irmi Wutscher
  • Logo und Website: Lukas Lottersberger
  • Vielen Dank an Pawel Kaminski fürs Feedback
  • Musik: “I Don’t Need U 2 Say Anything”, “I was nothing” und “Drops in Mind” by Le Gang erschienen unter Creative Commons – Attribution 3.0 Unported, CC BY 3.0